Die "Lesungen fürs Ledigenheim - zu Gast im Kleinen Michel" können im Juni wieder aufgenommen werden. Wir gehen davon aus, dass auch in den nächsten Monaten die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung auch aufgrund der jeweils geltenden Corona-Verordnungen erforderlich ist. Bitte melden Sie sich deshalb mit Namen, Adresse und Tel. an: Entweder unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 040 29813888. Alles Weitere entnehmen Sie bitte den jeweils gültigen Verordnungen.

  • 25.06.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Jan Kammann liest aus „Ein deutsches Klassenzimmer“

    Jan Kammann unterrichtet Englisch und Geographie in einer internationalen Vorbereitungsklasse in Hamburg. Im Klassenraum kommen Schüler aus über zwanzig Nationen zusammen - aus Lebenswelten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Eines Tages ist ihm klar: Er will mehr über ihre Herkunft wissen und kennenlernen, was für sie bis vor kurzem ihre Heimat war. Kammann nimmt sich ein Sabbatjahr und zieht los; im Gepäck jede Menge Tipps, Adressen und Reiseempfehlungen seiner Schüler. Er erlebt den Alltag in Kuba, Nicaragua und Kolumbien, Südkorea, China, Russland, im Kosovo, in Albanien, Armenien, Iran und Ghana. Unkonventionell und warmherzig erzählt er vom Lehrersein heute. Und von der Welt, in der er selbst ein Jahr lang zum Schüler wird. (Foto: © Luisa Wolff)

    Jan Kammann unterstützt mit seiner Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Der Abend steht unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie zu diesem Zeitpunkt wieder Kulturveranstaltungen zulässt. Eine Anmeldung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Grund der Corona-Maßgaben erforderlich. Anmeldung unter: Tel: 040 29813888 oder Email: anmeldung@stiftungros.de.

  • 23.07.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Carmen Korn liest aus ihrer neuen Drei-Städte-Saga „Und die Welt war jung“

    Carmen Korn hat nach dem Abschluss ihrer Jahrhundert - Trilogie über vier Frauen und vier Familien aus Uhlenhorst in diesem Herbst den ersten Band einer neuen Saga veröffentlicht, die in zwei Bänden erscheinen soll. Erzählt wird von drei Familien in Köln, Hamburg und San Remo in den 1950er Jahren. Wieder verbindet Carmen Korn die persönlichen Schicksale der Familie mit den großen Themen der Zeitgeschichte, nur dass sie diesmal von dem hoffnungsvollen Aufbruch nach dem Krieg erzählt, den wir heute mit Nierentisch und Petticoat verbinden, mit dem Wunder von Bern und dem Wirtschaftswunder. In ihrer Romanfamilie werden endlich wieder Feste gemeinsam gefeiert, aber es sind auch große Herausforderungen zu meistern. Und in allem zeigt sich der große Wunsch, aus der schweren Zeit, die gerade zurückliegt, etwas Gutes entstehen zu lassen. (Foto: © Charlotte Schreiber)

    Carmen Korn unterstützt mit ihrer Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Der Abend steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie zu diesem Zeitpunkt wieder Kulturveranstaltungen zulässt. Eine Registrierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Grund der Corona-Maßgaben zwingend erforderlich, eine Anmeldung wegen der begrenzten Teilnehmerzahl zu empfehlen. Anmeldung unter: Tel: 040 29813888 oder Email: anmeldung@stiftungros.de.

  • 13.08.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Alexander Häusser liest aus seinem Roman „Noch alle Zeit“

    Nach dem Tod seiner Mutter entdeckt Edvard ein Sparbuch auf seinen Namen. Ein kleines Vermögen hat sich angesammelt. Warum hat seine Mutter ihm das Sparbuch verschwiegen? Steckt vielleicht sein vor 50 Jahren verschwundener Vater dahinter? Jetzt will Edvard die Wahrheit wissen und eine erste Spur führt ihn zu einer Bank in Oslo. Auf der Überfahrt lernt er die junge Berliner Journalistin Alva kennen. Auch sie ist auf der Suche – nach sich selbst. - Eine Reise durch Fjorde\, Gebirge\, einsame Hochebenen und magische Orte beginnt\, die beide für immer verändert. (Foto: © Hanna Lippmann)

    Alexander Häusser unterstützt mit seiner Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Eine Registrierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Grund der Corona-Maßgaben zwingend erforderlich\, eine Anmeldung wegen der begrenzten Teilnehmerzahl zu empfehlen. Anmeldung unter: Tel: 040 29813888 oder Email: anmeldung@stiftungros.de

  • 10.09.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Rolf Becker liest zum 100. Geburtstag von Erich Fried

    Die Schauspieler ROLF BECKER liest und kommentiert Lyrik und Texte von ERICH FRIED.

    Es geht an dem Abend um sein Leben, sein Schreiben gegen Krieg und Entfremdung, sein Nicht-Schweigen. ,Als Jugendlichem gelang Erich Fried, Kind einer jüdischen Familie in Wien, 1938 die Flucht aus Österreich, das dem Deutschen Reich eingegliedert wurde. Seine Erfahrungen aus diesen „finsteren Zeiten“ führten für ihn zur Konsequenz sich in Gedichten, Aufsätzen und Veranstaltungen zu Wort zu melden, wann und wo immer er Unrecht wahrnahm. Wesentliches Anliegen war ihm zeitlebens, Menschen zu ermutigen ihren Grundbedürfnissen nach Geschwisterlichkeit und Solidarität zu folgen, der uns alle bedrohenden Entfremdung zu entkommen und, wenn notwendig, auch widerständig zu reagieren.(Foto: © Josha Jenneßen)

    Rolf Becker unterstützt mit seiner Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Eine Registrierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Grund der Corona-Maßgaben zwingend erforderlich. Anmeldung unter: Tel: 040 29813888 oder Email: anmeldung@stiftungros.de

  • 22.10.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Markus Ostermair liest aus seinem Roman „Der Sandler“

    In „Der Sandler“ wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich gar nicht erzählt werden darf. Denn sie handelt von der Scham des sozialen Abstiegs - und diese Scham macht die Betroffenen schweigen. Der Sandler ist deshalb eine fiktive Geschichte, die Obdachlose ins Zentrum stellt und trotz aller Fiktion ein realistisches und vielschichtiges Bild ihres Alltags auf den Münchner Straßen vermittelt. Einer von ihnen ist Karl Maurer. Er mäandert durch die Stadt, besucht Suppenküchen und Kleiderkammern und manchmal wird er von den Bildern seines früheren Lebens eingeholt - von seiner Frau und seiner kleinen Tochter, der Zeit als Mathematiklehrer und dem Kind, das ihm vors Auto lief. Gleichzeitig durchstreift auch sein Freund Lenz die Stadt auf der Suche nach ihm. Lenz, ein Zettelschreiber und Utopist, merkt, dass es mit ihm zu Ende geht. Er will Karl seine unfertigen Notizen vermachen und, was noch viel wichtiger ist, den Schlüssel zu seiner Wohnung, die er geerbt hatte, in der er sich aber geweigert hatte zu leben. Lenz' Tod ist ein Wendepunkt. Die Wohnung könnte Karls Chance sein, die diffusen, stets auf die lange Bank geschobenen Pläne, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig merkt auch Kurt, ein Haftentlassener, der stets den Angriff für die beste Verteidigung hält, dass er sein Leben ändern muss. Auch er sucht eine Bleibe, die er mit niemandem mehr zu teilen braucht. Der Sprachlosigkeit der Obdachlosen setzt Markus Ostermair eine Sprache entgegen, die nahe an ihr Leben heranführt, ohne dabei zu werten, zu romantisieren oder voyeuristisch zu sein. (Foto: © Fabian Frinzel)

    Markus Ostermair unterstützt mit seiner Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Der Abend steht unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie und die Verordnungen des Senats zu diesem Zeitpunkt wieder Kulturveranstaltungen zulassen. Bitte melden Sie sich an - per Mail unter anmeldung@stiftungros.de oder telefonisch unter Tel: 040 29813888.