Bitte beachten Sie, dass auf Grund der Corona Verordnungen aktuell keine Veranstaltungen stattfinden können. Die Planungen finden Sie auf dieser Seite. Ihre Durchführung steht jeweils unter dem Vorbehalt, dass die Lage und die konkreten Auflagen der Hansestadt Lesungen zu dem entsprechenden Zeitpunkt auch zulassen.

Wir gehen davon aus, dass auch in den nächsten Monaten die Teilnehmerzahl begrenzt und eine Anmeldung erforderlich ist. Bitte melden Sie sich deshalb mit Namen, Adresse und Tel. an: Entweder unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel: 040 29813888.


  • 28.05.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Nora Gantenbrink liest aus ihrem Roman „Dad“

    «Dad» ist ein Roman über einen Hippie-Vater, aber auch eine Reise in das Deutschland der 60er, 70er, 80er, 90er und Nullerjahre, in die Maghreb-Staaten und in viele Winkel Asiens. Die Ehe der Eltern, den Vater, die Wurstwarendynastie, aus der er stammte – das alles gibt es nicht mehr. Geblieben sind Geschichten von Drogentrips. Oder wie «Dad» als Student angeschossen wurde. Von großen Abenteuern. Und dem einen, das kein happy end hat, der HIV-Infektion, die er von einer seiner Reisen mitgebracht hat. «Mein Vater ist seit zehn Jahren tot, als ich ein blassblaues Notizbuch nehme und DAD vorne drauf schreibe. Das ist der Anfang.» Dies ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe, Sucht und Sehnsucht und über eine junge Frau, die versucht zu verzeihen. (Foto: © Tamina Florentine Zuch)

    Nora Gantenbrink unterstützt mit ihrer Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Der Abend steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie zu diesem Zeitpunkt wieder Kulturveranstaltungen zulässt. Eine Registrierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Grund der Corona-Maßgaben zwingend erforderlich, eine Anmeldung wegen der begrenzten Teilnehmerzahl zu empfehlen. Anmeldung unter: Tel: 040 29813888 oder Email: anmeldung@stiftungros.de.

  • 25.06.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Markus Ostermair liest aus seinem Roman „Der Sandler“

    In „Der Sandler“ wird eine Geschichte erzählt, die eigentlich gar nicht erzählt werden darf. Denn sie handelt von der Scham des sozialen Abstiegs - und diese Scham macht die Betroffenen schweigen. Der Sandler ist deshalb eine fiktive Geschichte, die Obdachlose ins Zentrum stellt und trotz aller Fiktion ein realistisches und vielschichtiges Bild ihres Alltags auf den Münchner Straßen vermittelt. Einer von ihnen ist Karl Maurer. Er mäandert durch die Stadt, besucht Suppenküchen und Kleiderkammern und manchmal wird er von den Bildern seines früheren Lebens eingeholt - von seiner Frau und seiner kleinen Tochter, der Zeit als Mathematiklehrer und dem Kind, das ihm vors Auto lief. Gleichzeitig durchstreift auch sein Freund Lenz die Stadt auf der Suche nach ihm. Lenz, ein Zettelschreiber und Utopist, merkt, dass es mit ihm zu Ende geht. Er will Karl seine unfertigen Notizen vermachen und, was noch viel wichtiger ist, den Schlüssel zu seiner Wohnung, die er geerbt hatte, in der er sich aber geweigert hatte zu leben. Lenz' Tod ist ein Wendepunkt. Die Wohnung könnte Karls Chance sein, die diffusen, stets auf die lange Bank geschobenen Pläne, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen, in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig merkt auch Kurt, ein Haftentlassener, der stets den Angriff für die beste Verteidigung hält, dass er sein Leben ändern muss. Auch er sucht eine Bleibe, die er mit niemandem mehr zu teilen braucht. Der Sprachlosigkeit der Obdachlosen setzt Markus Ostermair eine Sprache entgegen, die nahe an ihr Leben heranführt, ohne dabei zu werten, zu romantisieren oder voyeuristisch zu sein. (Foto: © Fabian Frinzel)

    Markus Ostermair unterstützt mit seiner Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Der Abend steht unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie und die Verordnungen des Senats zu diesem Zeitpunkt wieder Kulturveranstaltungen zulassen. Bitte melden Sie sich an - per Mail unter anmeldung@stiftungros.de oder telefonisch unter Tel: 040 29813888.

  • 23.07.2021 - Freitag um 19:00Uhr im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg

    Carmen Korn liest aus ihrer neuen Drei-Städte-Saga „Und die Welt war jung“

    Carmen Korn hat nach dem Abschluss ihrer Jahrhundert - Trilogie über vier Frauen und vier Familien aus Uhlenhorst in diesem Herbst den ersten Band einer neuen Saga veröffentlicht, die in zwei Bänden erscheinen soll. Erzählt wird von drei Familien in Köln, Hamburg und San Remo in den 1950er Jahren. Wieder verbindet Carmen Korn die persönlichen Schicksale der Familie mit den großen Themen der Zeitgeschichte, nur dass sie diesmal von dem hoffnungsvollen Aufbruch nach dem Krieg erzählt, den wir heute mit Nierentisch und Petticoat verbinden, mit dem Wunder von Bern und dem Wirtschaftswunder. In ihrer Romanfamilie werden endlich wieder Feste gemeinsam gefeiert, aber es sind auch große Herausforderungen zu meistern. Und in allem zeigt sich der große Wunsch, aus der schweren Zeit, die gerade zurückliegt, etwas Gutes entstehen zu lassen. (Foto: © Charlotte Schreiber)

    Carmen Korn unterstützt mit ihrer Lesung den Erhalt des Ledigenheims. Die Spenden der Besucherinnen und Besucher kommen der laufenden Projektarbeit zugute.

    Der Abend steht natürlich unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie zu diesem Zeitpunkt wieder Kulturveranstaltungen zulässt. Eine Registrierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf Grund der Corona-Maßgaben zwingend erforderlich, eine Anmeldung wegen der begrenzten Teilnehmerzahl zu empfehlen. Anmeldung unter: Tel: 040 29813888 oder Email: anmeldung@stiftungros.de.