Lernort

Die Stiftung Ros fördert im Sinne ihrer Satzung die Bildung und Selbstausbildung des Einzelnen. Sie initiert regelmäßig Bildungsveranstaltungen und -angebote und versucht beispielsweise anhand ihrer praktischen Arbeit Anknüpfungspunkte für gemeinsame Reflektion, Austausch und Auseinandersetzung zu bieten.


Seit 2011 wird beispielsweise gemeinsam mit dem Historiker und Pädagogen Dr. Michael Ackermann das Ledigenheim als historischer, politischer, sozialer und künstlerischer Lernort entwickelt. Dieser steht Interessierten, Lehrern, Referendaren, Studenten und Schülern offen. Lernziele sind insbesondere Partizipation, Empathieentwicklung und die Ausbildung gestalterischer Fähigkeiten, generations- und milieuübergreifend.

Hochschule und Forschung:


Seit Beginn des Projektes kamen zahlreiche Interessierte und Gruppen in das Ledigenheim, um hier zu arbeiten und zu forschen. U.a. Studierende der HCU des Studiengangs Urban Design und Kultur der Metropole, Studierende der HAW aus den Fachbereichen Soziale Arbeit und Gestaltung, der Hochschule für Bildende Künste sowie der Universität Hamburg und der Uni Lüneburg. Auch war das Ledigenheim Gegenstand verschiedener Forschungsvorhaben und Abschlußarbeiten, z.B. einer Soziologischen Studie eines Studierenden der HU Berlin.

Schülerinnen und Lehrende:

Des Weiteren wurde und wird der Lernort immer wieder von verschiedenen Schulklassen besucht. In diesem Zusammenhang wurden so schulische und außerschulische Projekte beispielsweise im Rahmen des Geschichts- und Kunstunterrichts, aber auch des Fachs Darstellendes Spiel gemeinsam entwickelt und realisiert. Themen hierbei waren u.a.:

Wohnen zur Kaiserzeit: das Ledigenheim als Beispiel der Sozial- und Sanierungsgeschichte


Leben auf 8 Quadrat: Das Kleinstwohn ABC - Bauwagen, Klosterzelle, Schiffskoje, Tipi
Wie wir leben wollen: Normen, Werte, Bedürfnisse und Lebensentwürfe


Zeitzeugengespräche: Von Seebären und Landratten
Mit Menschen über ihre, vielleicht ganz anderen, Lebenswirklichkeiten und Erfahrungen sprechen und so den eigenen Horizont erweitern.

Stadt finden oder Stadt gestalten: Denkmal entwickeln und/ oder erhalten?
Stadtentwicklung zwischen „Graswurzelbewegung“ und städtebaulichen End-Würfen


Stadtgestalt künstlerisch erkunden:
Vom Ledigenheim aus die Stadt als Sozial- und Kulturgestaltung erforschen und künstlerisch erfassen.



Mögliche Themen und Termine werden individuell abgesprochen und hängen von den jeweiligen Kapazitäten der Stiftung ab. Sprechen Sie uns gerne an!